Die Steigemühlen - Stiftung
Die Steigemühlen - Stiftung

Die Geschichte der Steigemühle

Die Müllersfamilie Mussi ca.1914

 

 

 

Die Steigemühle findet ihre erste Erwähnung in den Erbbüchern des Amtes Schlieben von 1516.

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1546.

 

Der Name Steigemühle geht vermutlich auf den "heiligen Steig" zurück,

einem Pilgerweg der vor über 1000 Jahren von der Wallburg bei Malitschkendorf

zu einer Kultstätte auf dem Martinsberg, am heutigen Mühlenstandort vorbeiführte.

 

 

Viele spannende Geschichten begleiteten die Mühle durch die Jahrhunderte.

 

So diente das 1780 erbaute Wohnhaus verschiedenen Müllersfamilien mit ihren Knechten und Mägden als Zuhause.

In der Kriegs und Nachkriegszeit, diente es als russische Kommandatur, Schwarzmarkt und Schmugglerquartier.

 

Im Jahre 1907 kam es zu einem verheerenden Brand, bei dem das ganze Mühlengebäude zerstört wurde.

In den Folgejahren baute der junge Müller Franz Mussi das Gebäude wieder auf, bevor er dann bei einem

Pferdeunfall ums Leben kam.

 

Im heutigen Mühlengebäude wurde dann bis 1963 Getreide und Öl gemahlen.

Nach dem Ende der DDR wurden die durch die LPG genutzten Gebäude an die Familie Mussi zurückübertragen.

 

Das heutige Gebäudeensemble spiegelt diese wechselhafte Geschichte in all ihren Facetten wieder.

 

So ist das wild- romantische Anwesen eine bunte Mischung aus

unsaniertem historischem Charme, schrulligem DDR-Schick und kraftvollem Naturplatz.

 

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